Ratgeber
Fake Bewertung auf Google – was tun? Erkennen, melden & löschen lassen
📅 März 2025
⏱ 6 Min. Lesezeit
✍️ BewertungsSchreck
Eine Fake-Bewertung auf Google zu entdecken ist ein unangenehmes Gefühl – besonders, wenn Sie wissen, dass Sie alles richtig gemacht haben. Die gute Nachricht: Gefälschte, regelwidrige und böswillige Bewertungen können gelöscht werden. In diesem Ratgeber erfahren Sie Schritt für Schritt, was Sie tun können.
1. Fake-Bewertungen auf Google erkennen
Nicht jede schlechte Bewertung ist eine Fake-Bewertung. Aber es gibt klare Merkmale, die auf eine gefälschte oder missbräuchliche Bewertung hinweisen:
Typische Merkmale einer Fake-Bewertung
- Kein oder generisches Profilbild – viele Fake-Accounts nutzen Standard-Avatare oder keine Fotos.
- Keine oder sehr wenige andere Bewertungen – ein Profil, das ausschließlich Ihre Bewertung hinterlassen hat, ist verdächtig.
- Sehr allgemeine Formulierungen – Fake-Bewertungen enthalten selten konkrete Details zum Besuch oder zur Dienstleistung.
- Mehrere negative Bewertungen am selben Tag – ein koordinierter Angriff ist deutlich erkennbar.
- Sehr neues Profil – ein Account, der erst kurz vor der Bewertung erstellt wurde.
- Widersprüchliche Informationen – der geschilderte Vorfall hat so nie stattgefunden.
- Übertriebene oder reißerische Sprache – echte Kunden bewerten in der Regel sachlicher.
💡 Tipp: Klicken Sie auf das Profil des Bewerters und schauen Sie sich alle seine Bewertungen an. Viele Fake-Accounts bewerten ausschließlich in Ihrer Branche oder ausschließlich mit 1 Stern – das ist ein starkes Indiz.
2. Die häufigsten Arten von Fake-Bewertungen
Bewertungen von Mitbewerbern
Leider keine Seltenheit: Konkurrenten hinterlassen negative Bewertungen, um ihren eigenen Marktanteil zu verbessern. Koordinierte Angriffe mit mehreren Fake-Accounts sind dabei besonders häufig. Google hat diese Praxis im Visier – entsprechende Hinweise erhöhen die Erfolgschancen einer Löschung erheblich.
Bewertungen ohne Kundenkontakt
Jemand bewertet Ihr Unternehmen, ohne jemals Kunde gewesen zu sein. Vielleicht hat er ein Angebot angefragt, das zu teuer war – oder er verwechselt Sie schlicht mit einem anderen Unternehmen. Solche Bewertungen verstoßen klar gegen Googles Richtlinien.
Bewertungen ehemaliger Mitarbeiter
Ex-Mitarbeiter, die im Streit gegangen sind, nutzen manchmal Google-Bewertungen als Ventil. Google erkennt Interessenkonflikte als Löschgrund an.
Bewertungen von Internet-Trollen
Manchmal gibt es gar keinen konkreten Hintergrund – Trolle hinterlassen negative Bewertungen aus reiner Freude an der Störung. Auch hier ist Google zu einer Löschung bereit, wenn die Bewertung keinen sachlichen Bezug zu Ihrem Unternehmen hat.
3. Fake-Bewertung bei Google selbst melden – Schritt für Schritt
Sie können eine Bewertung direkt über Google Maps melden. So geht's:
1
Google Maps aufrufen
Öffnen Sie Google Maps und suchen Sie nach Ihrem Unternehmen.
2
Bewertung finden
Scrollen Sie zu der Bewertung, die Sie melden möchten.
3
Auf die drei Punkte klicken
Rechts neben der Bewertung finden Sie ein Dreipunkt-Menü (⋮). Klicken Sie darauf.
4
"Bewertung melden" auswählen
Wählen Sie den passenden Grund aus: "Nicht relevant", "Interessenkonflikt", "Beleidigende Inhalte" etc.
5
Abwarten und ggf. nachfassen
Google prüft die Meldung in der Regel innerhalb weniger Tage. Sie erhalten keine direkte Benachrichtigung über die Entscheidung.
4. Grenzen der Selbst-Meldung bei Google
Die direkte Meldung über Google Maps hat erhebliche Nachteile:
- Die Erfolgsquote bei Selbst-Meldungen ohne fundierte Begründung ist gering – oft unter 30 %.
- Google gibt keine Rückmeldung über den Status Ihrer Meldung.
- Ohne Kenntnis der Google-Richtlinien wählen viele den falschen Meldegrund.
- Bei komplexeren Fällen (rechtliche Argumente, koordinierte Angriffe) reicht die Standard-Meldung nicht aus.
- Einmal abgelehnte Meldungen sind schwerer erneut zu stellen.
⚠️ Wichtig: Antworten Sie niemals aggressiv oder rechtlich drohend öffentlich auf eine Fake-Bewertung. Das verschlechtert Ihre Position und wirkt auf potenzielle Kunden unprofessionell.
5. Professionelle Löschung – wenn die Selbstmeldung scheitert
BewertungsSchreck übernimmt den gesamten Löschprozess für Sie. Unsere Erfolgsquote liegt bei über 95 % – deutlich höher als bei Selbstmeldungen – weil wir:
- die Google-Richtlinien exakt kennen und den richtigen Meldeweg wählen
- rechtlich fundierte Begründungen formulieren
- hartnäckig nachfassen, wenn Google eine erste Meldung ablehnt
- bei Bedarf anwaltliche Unterstützung einbinden
Das Erfolgsmodell: 25 € pro gelöschter Bewertung – ausschließlich bei nachgewiesenem Erfolg. Scheitert die Löschung, zahlen Sie nichts.
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Schicken Sie uns den Link zur Fake-Bewertung. Wir prüfen Ihren Fall innerhalb von 48 Stunden – kostenlos und unverbindlich.
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6. Prävention: So schützen Sie sich vor künftigen Fake-Bewertungen
Die beste Strategie gegen Fake-Bewertungen ist ein starker positiver Bewertungs-Pool. Einzelne Fake-Bewertungen schaden deutlich weniger, wenn Ihr Gesamtschnitt durch viele echte 5-Sterne-Bewertungen getragen wird.
- Bitten Sie zufriedene Kunden aktiv um eine Bewertung – am besten direkt nach dem Kauf oder der Dienstleistung.
- Nutzen Sie einen QR-Code, der direkt zur Google-Bewertungsseite führt.
- Richten Sie Google Alerts für Ihren Unternehmensnamen ein, damit Sie neue Bewertungen sofort sehen.
- Melden Sie verdächtige Bewertungen sofort – je früher, desto höher die Erfolgsquote.
- Dokumentieren Sie Ihre Kundenkontakte: Auftragsbestätigungen, Quittungen und Fotos helfen bei der Anfechtung.